Mobilfunkbetreiber wie Swisscom, Sunrise oder Salt planen neue Antennen nicht mit Excel oder Bauchgefühl, sondern mit professioneller Simulationssoftware wie zum Beispiel "maximmission" von der Firma Amstein + Walthert. Diese Programme berechnen aus Antennenleistung, Richtcharakteristik (Pattern), Neigung (Tilt) und Geometrie die zu erwartenden Feldstärken – lange bevor ein Baugesuch eingereicht wird.

Das Problem für Einsprecher

Einsprecher erhalten als Ergebnis dieser Berechnungen ein nüchternes Standortdatenblatt (StDB). Dieses besteht aus Tabellen mit Zahlenwerten (Volt pro Meter), OMEN-Bezeichnungen und Koordinaten. Für Laien – und selbst für viele Fachpersonen – ist daraus nicht ersichtlich,

  • wo genau sich kritische Bereiche befinden,
  • ob es übersehene Hotspots gibt,
  • und welche Orte wirklich entscheidend sind.

Kurz gesagt: Man sieht das Resultat, aber nicht den Raum, in dem gerechnet wurde.

Warum Tabellen allein nicht genügen

Funkstrahlung ist dreidimensional. Nicht nur die Entfernung, sondern auch die Höhe entscheidet. Ein Haus weiter oben oder ein Fenster im oberen Stock kann stärker betroffen sein als ein näher gelegenes Objekt weiter unten.

Eine rein zweidimensionale Betrachtung oder eine tabellarische Auflistung verschleiert genau diese Situation.

Die Lösung: Unser Antennen-Scout

Antennen-Scout wird von uns entwickelt, um diese Lücke zu schliessen.

Statt nur Tabellen zu lesen, analysieren wir den gesamten dreidimensionalen Feldstärkenraum:

  • Die relevanten Daten werden direkt aus dem Standortdatenblatt übernommen.
  • Daraus wird ein dreidimensionales Modell der Antennenumgebung berechnet.
  • Bereiche über dem Grenzwert werden klar sichtbar markiert (z. B. rot), nahe Bereiche gelb, unkritische blau.
  • Hotspots lassen sich durch Drehen, Zoomen und Schneiden des Modells eindeutig identifizieren.

Das Ergebnis wird anschliessend wieder in die formale StDB-Logik zurückgeführt, also in genau jener Tabellenform, die für Behörden und Rechtsverfahren massgeblich ist – aber nun auf Basis einer vollständigen 3D-Analyse.

A scout2

Beispielbild siehe oben: Visualisierung eines Feldstärken-Hotspots im 3D-Modell am Beispiel der Antenne in Utznach, Burgerrietstrasse 19. Hier folgt zum Vergleich der NIS-Plan aus dem Bauantrag:

NIS Plan StDB Uznach Burgerrietstrasse 19

Der entscheidende Vorteil für Einsprecher

Mobilfunkbetreiber verfügen über leistungsfähige Simulationswerkzeuge. Einsprecher normalerweise nicht.

Antennen-Scout bringt Einsprecher technisch auf Augenhöhe mit den Antragstellern.

Nur so lassen sich übersehene oder verschobene Hotspots finden, die in den ursprünglichen Unterlagen nicht auffallen – und nur so entstehen belastbare Argumente für Einsprachen und Rechtsmittel.

Fazit

Wer Hotspots finden will, muss so rechnen können wie der Antragsteller – nicht nur dessen Tabellen lesen.

Genau dafür setzen wir Antennen-Scout ein.