Bei Würzburg wurde eine Studie durchgeführt, die in der Mobilfunkforschung gerade für massives Aufsehen sorgt.
Sie wurde am 31. Mai 2024 in einer der angesehensten wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht.
Die zentrale Frage war einfach und zugleich brisant:
Sind Menschen, die in unmittelbarer Nähe zu Mobilfunksendern wohnen, gesundheitlich stärker belastet als jene, die weiter weg wohnen?
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In den letzten Wochen ist eine neue wissenschaftliche Studie erschienen – eine, die gerade für uns alle, die in der Nähe von Mobilfunkmasten leben, enorm wichtig ist.
Durchgeführt wurde sie in Deutschland, von einem Team aus Medizinern, Radiobiologen und Umweltanalytikern. Die Forscher haben Menschen untersucht, die seit vielen Jahren in ihren Häusern wohnen – einige weit weg von einem Sendemast, andere nur wenige Dutzend Meter davon entfernt. Und sie wollten endlich eine Frage klären, die die Behörden seit Jahrzehnten unbeantwortet lassen: Was passiert wirklich im Körper, wenn man über Jahre hinweg der Mobilfunkstrahlung eines Mastes ausgesetzt ist – auch wenn diese offiziell „unter dem Grenzwert“ liegt?
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So werden 5G-Grenzwerte „eingehalten“
Offiziell sollen Standortdatenblätter und Nachmessungen garantieren, dass die Bevölkerung auch bei voller 5G-Leistung unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte bleibt. In der Praxis zeigt sich am Beispiel einer Anlage eines Dorfes im Kanton Zürich jedoch etwas anderes: Erst wird knapp unter 5 V/m geplant, dann werden bei der „Kontrolle“ Überschreitungen festgestellt – und anschliessend die Anlage so lange ferngesteuert nachgeregelt, bis das Messergebnis schön aussieht. Was auf dem Papier wie Kontrolle wirkt, ist in Wahrheit ein System „Bauen – nachregeln – schönrechnen“.
Wir empfehlen allen Einsprechern so früh wie möglich im Verfahren, diese Ergänzung mit einzureichen. Entweder als Einfügung direkt in neuen Einsprachen oder nachzureichen im laufenden Verfahren. Je früher desto besser.
Warum diese Ergänzung für alle Einsprecher in Mobilfunkverfahren entscheidend ist – und wie man sie sauber formuliert.
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In Heiligenschwendi (BE) hat ein Ehepaar den geplanten Antennenbau der Swisscom ausgebremst – ein wichtiger Achtungserfolg für alle, die auf Gemeinde- und Regionalebene um ihre Lebensqualität und Rechtssicherheit kämpfen. Die Berner Zeitung berichtet über den Fall („Ehepaar bezwingt die Swisscom“). Bereits frühere Berichte rund um Heiligenschwendi zeigen, wie stark raumplanerische Argumente (Waldnähe, Standorte ausserhalb der Bauzone) über das Schicksal eines Antennenprojekts entscheiden können. So musste Swisscom in Heiligenschwendi ein erstes Gesuch zurückziehen, weil der Standort zu nahe am Waldrand lag – ein klassischer Stolperstein, den der Kanton und die Fachstellen sehr genau prüfen.
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